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Berkel

Die Berkel entspringt an den westlichen HĂ€ngen der Baumberge auf dem Gebiet der Stadt Billerbeck. Der Flusslauf fĂŒhrt in westlicher Richtung ĂŒber Coesfeld, Gescher und Stadtlohn nach Vreden und von dort weiter ĂŒber die deutsch-niederlĂ€ndische Grenze ĂŒber Eibergen, Borculo, Lochem und Almen nach Zutphen, wo die Berkel nach ihrem Weg von ca. 114 km in die Ijssel mĂŒndet. 

Bis 1774 war die Berkel ab Coesfeld schiffbar, um u.a. Sandstein aus den Baumbergen zu transportieren.

Berkelquellgebiet
Die Baumbergeregion besteht hauptsĂ€chlich aus Kalksandstein. Dieses Gestein ist sehr wasserdurchlĂ€ssig. Regenwasser kann hier leicht versickern und bis zu tieferen Gesteinsschichten vordringen, die wasserundurchlĂ€ssig sind. Dort staut es sich zunĂ€chst in der muldenförmigen Schicht. Ist diese gefĂŒllt, tritt das Wasser wie bei einer ĂŒberlaufenden SchĂŒssel an der Seite des Berges als Quelle heraus. Solche Quellen werden daher „Schichtquellen“ genannt. Im Berkelquellbereich gibt es Quelltöpfe, die die Berkel stetig mit Wasser versorgen.

Das Berkelquellgebiet und der Flusslauf bis zum Stadtrand von Billerbeck bilden heute einen attraktiven Erholungsbereich mit Wander- und Radwegen, Auen und Ruhezonen.

Berkel-Daten
LĂ€nge: 114 km, davon 65 km in Deutschland (NRW)
Flussbreite: bis zu 12 m
Wassertiefe: 0,5-2m
Durchschnitts-Temperatur: 17°C (min. 0°C – max. 25°C)
Fließgeschwindigkeit: im Sommer sehr gering, sonst gering

Im Rahmen des „Berkelauenkonzepts„ des Landes NRW wurde die einst begradigte Berkel auf Billerbecker Stadtgebiet im FrĂŒhjahr 2008 renaturiert, d. h. teilweise in ihr altes Flussbett zurĂŒckverlegt.

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